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Die Fiber Driver Produktlinie umfasst
alle Produkte der MRV Communications für die Optische
Infrastruktur. Sie besteht aus mehreren Produktfamilien:

Fiber Driver Classic / Fiber Driver LD / Fiber Driver
MC / Fiber Driver MCC
ein weiterer Bestandteil sind die Fiber Driver
Pluggables, die die Flexibilität des Gesamtsystems
weiter erhöhen.
Fiber Driver Classic:
Der Fiber Driver ermöglicht bereits existierende
LWL Infrastrukturen noch effektiver und wirtschaftlicher
zu nutzen. Inzwischen besteht diese Produktfamilie aus
unterschiedlichen Chassisgrößen und mehr
als 300 Einschubmodulen. Nahezu jedes Protokoll, jedes
Medium, jede Entfernung, jede Geschwindigkeit und jede
Technologie wird von Fiber Driver Modulen unterstützt.
Zudem lassen sich die Lösungen ausfallsicher und
redundant aufbauen. Durch den Einsatz von MegaVision
als SNMP-basiertes bzw. WEB-basiertes Netzwerkmanagement-System
sind die Systeme jederzeit administrierbar und überwachbar.
Im einzelnen stehen folgende Modulfamilien zur Verfügung:
- Kupfer - LWL Konverter
- Multimode - Singlemode Konverter
- Dual Fiber - Single Fiber Konverter
- Wellenlängen-Multiplexer (CWDM)
- Extender
- Repeater
- Switches
- SNMP-Management
- Unterstützung von Ethernet, Fast Ethernet,
Gigabit Ethenet, FDDI, ATM (OC-3, OC-12), SONET/SDH,
OC48, ESCON, DS3, FibreChannel und E1/T1.
Unter dem Namen ODISYS findet man Fiber
Driver Konverter mit Remote Management, bei
denen ein separater Managementkanal über die selbe
Faser geführt wird. Somit lässt sich ein Konverter
als Netzabschluss einsetzen, da selbst der einzelne
Konverter am Übergabepunkt im zentralen NMS (z.B.
beim Carrier) sichtbar ist.
Fiber Driver Media Cross-Connect:
Der Media Cross-Connect (MCC) aus der Fiber
Driver Produktlinie kombiniert die Flexibilität
von transparenten, SFP-basierten Konvertern mit der
Funktion einer Schaltmatrix. Ob Gigabit Ethernet, Fibre
Channel, digitales Video oder SDH, alles lässt
sich über den gleichen Media Cross-Connect führen
und von zentraler Stelle über das Management schalten.
Damit bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten
wie Monitoring, Redundanzschaltungen, zeitgesteuerte
Konfigurationen (Tag/Nacht, Betrieb/Backup etc.).
MegaVision als Netzwerkmanagementsystem stellt dabei
die gerade geschalteten Verbindungen übersichtlich
dar und erlaubt die Verschaltung über "Drag-n-Drop"
Funktionen per Mausklick.
Fiber Driver LD = LambdaDriver:
Dense Wave Division Multiplexing (DWDM) und Coarse Wave
Division Multiplexing (CWDM) wird vom modularen und
skalierbaren LambdaDriver unterstützt. Bis
zu 64 unabhängige optische Datenkanäle werden
dabei auf ein einziges Glasfaserpaar gemultiplext. Jeder
Kanal überträgt derzeit bis zu 2,5 Gbit/s,
das System hat damit einen maximalen Durchsatz von 160
Gbit/s.
Das LambdaDriver System bieten unter allem WDM-Lösungen
der MRV Communications die höchste Ausbaumöglichkeit
und wurde für die Anforderungen von Carriern ausgelegt.
Einsatzgebiete sind Metronetze in Ring und Maschenform,
RZ-Kopplungen und Verbindungen über große
Distanzen über Repeater und optische Verstärker
(EDFA).
Die Familie besteht aus drei Chassis-Varianten, dem
LambdaDriver 400 mit vier Transponder-Steckplätzen,
dem LambdaDriver 800 mit acht Transponder-Steckplätzen
und dem LambdaDriver 1600 mit 16 Transponder-Steckplätzen.
Alle Systeme lassen sich mit redundanten Stromversorgungen
ausrüsten, die größeren verfügen
zudem über die Möglichkeit redundanter Transponder,
Link- und Managementmodule für höchste Ausfallsicherheit.
Die Chassis lassen sich koppeln, um bis zu 64 Farben
(Lambdas) zu übertragen. Optionale TDM-Multiplexer
erhöhen die mögliche Kanalzahl zusätzlich.
Optical Add-Drop Multiplexer-Module lassen eine kanalweise
Ein- oder Auskopplung der Signale an jedem beliebigen
Standort zu.
Fiber Driver MC = MediaConverter:
Die Fiber Driver MC Produktfamilie steht für
die einfacheren Konverter ohne Management, nicht modular.
Der Fiber Driver MC lässt sich schnell
und einfach installieren und unterstützt sowohl
Multimode- als auch Singlemode-Glasfaser. Zum Anschluss
der Kunden-Netzwerke stehen bis zu vier Kupferports
(Ethernet oder Fast Ethernet Anschlüsse) zur Verfügung.
Eine Optimierung vorhandener Glasfaser-Strukturen kann
durch den Einsatz von Single Fiber Konvertern erreicht
werden. Diese Produkte benötigen zur Übertragung
der Datenpakete nur eine einzige LWL-Faser.
Zu den Fiber Driver MC zählen auch
Signal Repeater und so genannte Self-Healing Module,
die in Millisekunden auf Ersatzwege umschalten.
Fiber Driver MC sind zusätzlich
in besonders hitzeverträglichen Varianten verfügbar.
Fiber Driver Pluggables:
Als Fiber Driver Pluggables werden steckbare
optische Transceiver bezeichnet, mit deren Hilfe man
entsprechend ausgelegte Geräte sehr flexibel bestücken
kann. Es gibt zwei Baugrößen, die seit mehreren
Jahren bekannten GBICs (Gigabit Interface Converter)
und die neu erschienenen SFPs (Small Form Factor Pluggables).
Mittels der SFPs lassen sich Geräte hoher Portdichte
sehr kompakt bauen, sie sind das Herzstück einer
neuen Gerätegeneration der MRV Communications.
Über die Funktion "Digital Diagnostics"
melden die SFPs Typ, Seriennummer, optische Parameter
und Statusinfos.
Eine Sonderform stellen farbige SFPs und GBICs dar:
Damit lassen sich besonders einfach Wave Division Multiplexer
(WDMs) aufbauen.
MRV Communications bietet neben den Pluggables für
Optische Anschlüsse auch solche für Ethernet
über Kupfer sowie Coax-Schnittstellen für
Digitales Video.
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