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Wir bieten alle Leistungen, die für einen erfolgreichen
Einsatz von Richtfunksystemen erforderlich sind, dafür
stehen mehr als 1000 realisierte Richtfunkstrecken. Unsere
Mitarbeiter bringen ihre langjährige Erfahrung
und ihr herstellerübergreifendes Fachwissen in
allen Projektphasen ein.
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Produkt und Leistungsübersicht
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typische Richtfunkanwendung

Einsatzgebiete und Systeme
LAN-2-LAN

LAN-2-LAN
mit Telefonie

PDH
SDH
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allgemeine Informationen
zu Richtfunk:
Wie funktioniert Richtfunk und was ist Richtfunk überhaupt?
Richtfunk ermöglicht zwischen zwei festen Punkten drahtlose
Nachrichtenübertragung. Im Allgemeinen breiten sich in
den verwendeten Frequenzbereichen die Funkwellen geradlinig
aus. Die beiden Standorte müssen deshalb Sichtkontakt
zueinander haben. Richtfunkantennen bündeln die zu übertragenden
Daten stark, deshalb können große Distanzen
bei geringer Sendeleistung überbrückt werden. Über
Relaisstellen können dann auch größere Entfernungen
ohne direkte Sichtverbindung realisiert werden.
Warum Richtfunk?
Richtfunkstrecken können sehr rasch in Betrieb genommen
werden, so dass man bei guter Projektplanung und Installation
bereits nach ca. 6 Wochen die Verbindung nutzen kann. Die
Investition in Richtfunk-Equipment rechtfertigt und amortisiert
sich schnell, da keine hohen laufenden Kosten wie z.B. bei
Standleitungen entstehen. Bei professionell geplanten Richtfunkstrecken
liegt die Verfügbarkeit der Funkverbindung bei über
99,99% und hat damit kaum wetterbedingte Einbußen.
Welche Richtfunklösungen hat ITM?
Die ITM bietet ein breites Spektrum an Richtfunksystemen mit Datenraten von 2Mbit/s bis zu 800Mbit/s. Als Schnittstellen stehen sowohl Ethernet/Fast Ethernet/Gigabit Ethernet als auch E1/E3/STM-1 Ports zur Verfügung, die für viele Anwendungen geeignet sind und in einigen Fällen auch kombiniert werden können.
Unsere Richtfunk-Übersicht soll Ihnen helfen, das für Ihre Applikation optimale System auszuwählen. Wir beraten Sie gern bei allen Fragen in der Vorbereitung Ihrer Standortvernetzung.
Was bietet die ITM
im Bereich Richtfunk-Dienstleistungen?
Wir bieten alle Leistungen, die für einen erfolgreichen
Einsatz von Richtfunksystemen erforderlich sind, dafür
stehen mehr als 500 realisierte Richtfunkstrecken. Unsere
Mitarbeiter bringen ihre langjährige Erfahrung und ihr
herstellerübergreifendes Fachwissen in allen Projektphasen
ein.
Planungsleistungen:
- Ortsbegehung
- Prüfen der Sichtverbindung (LOS)
- Machbarkeitsuntersuchung
- Frequenzplanung/Frequenzantrag RegTP
Projektierung:
- Auswahl des Funksystems (Datenrate, Schnittstelle, Verfügbarkeit,
Redundanz),
- Mastbau
- Inbetriebnahme
- Bitfehlermessung
weitere Dienstleistungen:
- Installation oder Einbindung in ein bestehendes Network
Management System
- Serviceverträge
- Wartungsverträge
- Training/Schulung des Kundenpersonals zur Wartung in Eigenregie
Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit einer Richtfunkstrecke wird in Prozent angegeben und bezeichnet den Anteil der Zeit, in der ein Nutzsignal übertragen werden kann. Eine Verfügbarkeit von 99,99% bedeutet somit eine durchschnittliche Ausfallzeit von ca. 1 Stunde pro Jahr.
Bei der Berechnung der Verfügbarkeit einer Richtfunkstrecke sind zwei wesentliche Anteile zu berücksichtigen:
- Verfügbarkeit der Hardware
- Verfügbarkeit der Funkverbindung
Durch geeignete Maßnahmen kann die Verfügbarkeit auf den gewünschten Wert angehoben werden.
- Durch redundante Komponenten wird die Hardware-Verfügbarkeit angehoben.
- Die Regendämpfung wird durch geeignete Wahl der Antennen berücksichtigt.
- Gegebenenfalls werden Störungen durch Mehrwegeausbreitung mit Diversity kompensiert.
Einige Systeme von Ceragon sind in der Lage durch automatische und unterbrechungsfreie Änderung der Modulation die Verfügbarkeit der Übertragungsstrecke zu erhöhen: Bei schlechten Wetterbedingungen wird auf eine weniger empfindliche Modulation umgeschaltet.

Durch die Priorisierung der Datenströme wird sichergestellt, dass trotz einer geringeren Datenrate alle kritischen Daten übertragen werden, vier QoS-Stufen sind möglich.
Redundanzkonzepte
Um die Verfügbarkeit der gesamten Übertragungsstrecke zu erhöhen und Hardwareausfälle ohne Störung des Datenstroms abzufangen, können redundante Komponenten eingesetzt werden. Die Art der Redundanz wird in der Schreibweise n+m angegeben, wobei n die Anzahl der Übertragungsstrecken und m die Anzahl der Redundanzsysteme angibt. Die gebräuchlichsten Systeme sind:
1+0
Einfache Übertragungsstrecke ohne Redundanz

1+1
Einfache Übertragungsstrecke mit Redundanz

2+0
Zwei Übertragungsstrecken ohne Redundanz

Regendämpfung
Funksignale werden durch die Anwesenheit von Wasser in der Atmosphäre beeinflusst. Die Dämpfung steht hierbei in Beziehung einerseits zur Frequenz des Signals, andererseits zur Größe der Wassertropfen.
Mehrwegeausbreitung (Multipath)
Ein Funksignal kann über verschiedene Wege vom Sender zum Empfänger gelangen. Bei Richtfunksystemen treten diese Reflexionen sowohl an festen Oberflächen (Boden) als auch an Luftschichten auf. Durch die unterschiedlich langen Übertragungswege kann so ein Funksignal mehrfach und zeitlich versetzt bei einem Empfänger ankommen. Dadurch kann es zu negativen Auswirkungen auf die Übertragungstrecke kommen. Bei Frequenzen oberhalb von 13 GHz spielen diese Effekte allerdings gegenüber der Dämpfung durch Regen eine untergeordnete Rolle.

Diversity
Unter Diversity versteht man die Diversifizierung der Übertragungswege, d.h. ein Signal wird über verschiedene Wege zum Ziel gebracht. Durch die Möglichkeit, diese Signale entweder einzeln auszuwerten oder zu kombinieren kann die Verfügbarkeit der Verbindung erhöht werden.
Raumdiversity
Eine sehr wirksame Maßnahme zur Reduzierung der durch Mehrwegeausbreitung verursachten Effekte ist die Nutzung einer zusätzlichen, vertikal verschoben montierten Empfangsantenne. Dies wird als Raumdiversity (Space diversity) bezeichnet. Da das Ausmaß der durch Mehrwegeausbreitung verursachten Störung vom Längenunterschied des Haupt- und Reflexionspfades abhängt, kann diese durch einen geeigneten Abstand der beiden Antennen minimiert werden.

Da der Längenunterschied für die beiden Empfangsantennen nicht identisch ist, wird dann zumindest an einer der Antennen ein brauchbares Signal vorliegen. Durch kontinuierliche Auswertung der beiden Empfangssignale kann die Verbindung optimiert werden.
Frequenzdiversity
Wenn eine zweite Antenne nicht montiert werden kann, so kann mit Frequenzdiversity (Frequency diversity) ebenfalls eine Verbesserung der Übertragungsqualität erreicht werden. Dazu sollten zwei Frequenzen gewählt werden, die möglichst weit auseinander liegen.
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